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Baden-W├╝rttembergischer Schlittenhundesport-Club (BWSC) e.V.


-- Satzung --
ge├Ąnderte Fassung vom 18.06.2011

 


┬ž 1   Name, Sitz und Wirkungsgebiet
1.     Der Verein f├╝hrt den Namen BADEN-W├ťRTTEMBERGISCHER SCHLITTENHUNDE-SPORT-CLUB e.V., im nachfolgenden BWSC genannt.
2.     Der BWSC ist im Vereinsregister Nagold eingetragen.
3.     Sitz ist Nagold.
4.     Wirkungsgebiet ist das Land Baden-W├╝rttemberg. Der BWSC ist Mitglied im deutschen Dachverband, dem Verband Deutscher Schlittenhundesport-Vereine e.V. (VDSV) und strebt die Mitgliedschaft im Landessportverband Baden-W├╝rttemberg an.

┬ž 2   Zweck und Gemeinn├╝tzigkeit
1.     Zweck des BWSC ist die F├Ârderung, das Training und die Aus├╝bung des Schlittenhundesports, insbesondere Sprintrennen, Longtrails und Touren in den Gespann- und Skandinavierklassen, mit Schlittenhunden im allgemeinen und mit reinrassigen, von der F├ęd├ęration Cynologique Internationale (FCI) anerkannten Schlittenhunden im speziellen.
2.     Der BWSC ist selbstlos t├Ątig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3.     Mittel des BWSC sowie etwaige ├ťbersch├╝sse d├╝rfen nur f├╝r die satzungsgem├Ą├čen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
4.     Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverh├Ąltnism├Ą├čig hohe Verg├╝tungen beg├╝nstigen.
5.     Zuwendungen an den Verein von Privatpersonen, anderen Einrichtungen oder Beh├Ârden d├╝rfen nur f├╝r die vorgeschriebenen Zwecke Verwendung finden. Ausgeschlossene und ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Verm├Âgen des Verbandes. Mitgliederbeitr├Ąge und Spenden werden nicht zur├╝ckerstattet.
6.     Zur Durchf├╝hrung des Zwecks kann der Verband die Mitgliedschaft in anderen Verb├Ąnden und Organisationen erwerben.

┬ž 3   Vereinst├Ątigkeit
1.     Der BWSC f├Ârdert und verwirklicht den Satzungszweck durch die k├Ârperliche Ert├╝chtigung seiner Mitglieder insbesondere durch:
1.1.     regelm├Ą├čiges Training f├╝r Jugendliche und Senioren mit besonderem Gewicht der Jugendbetreuung und Ausbildung
1.2.     Trainingslager mit praktischer und theoretischer Schulung f├╝r alle Mitglieder
1.3.     Schlittenhunderennen, Landesmeisterschaften, Vorbereitung auf die Deutschen und Europameisterschaften
2.     Der BWSC setzt sich f├╝r die Erhaltung und Unterst├╝tzung der kynologischen Wesens- und K├Ârpereigenschaften der in ┬ž 2 Abs. 1 angef├╝hrten Nordischen Schlittenhunde ein. Er sucht eine st├Ąndige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Deutschen Club f├╝r Nordische Hunde e.V. (DCNH) und dem Siberian Husky Club e.V. (SHC), beide ordentliches Mitglied des Verbandes f├╝r das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH), insbesondere auf Landesebene sowie mit allen in- und ausl├Ąndischen Vereinen gleicher Zielsetzung zum Zwecke von gemeinsamen Veranstaltungen.
2.1.     Der BWSC legt seinen Mitgliedern eine Clubzugeh├Ârigkeit zum Deutschen Club f├╝r Nordische Hunde e.V. oder dem Siberian Husky Club e.V. (Zuchtverb├Ąnde) nahe.
2.2.     Der BWSC bem├╝ht sich um die Unterst├╝tzung des Tier- und Naturschutzes und achtet streng auf die Einhaltung der entsprechenden Gesetze bei eigenen Veranstaltungen.
2.3.     Grunds├Ątzlich ist die Aus├╝bung des Rennsports mit Schlittenhunden im allgemeinen und mit reinrassigen, von der F├ęd├ęration Cynologique Internationale (FCI) anerkannten Schlittenhunden im speziellen m├Âglich. Es gilt die g├╝ltige VDSV-Rennordnung.

┬ž 4   Mitgliedschaft
1.     Mitglied kann jede unbescholtene Person in Baden-W├╝rttemberg, aus einem anderen Bundesland und aus dem Ausland werden. Jugendliche unter 18 Jahren ben├Âtigen die Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter. Beh├Ârden, juristische Personen oder K├Ârperschaften des ├Âffentlichen Rechts k├Ânnen die Mitgliedschaft erwerben. Sie haben hierbei einen Vertreter namhaft zu machen.
2.     Anmeldungen zur Mitgliedschaft sind schriftlich durch Beitrittserkl├Ąrungen an den 1. Vorsitzenden zu richten. ├ťber die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand durch Mehrheitsbeschluss.
2.1.     Die Aufnahme gilt nach Eingang der Aufnahmegeb├╝hr und des Jahresbeitrages und nach schriftlicher Best├Ątigung als vollzogen.
2.2.     Die Abweisung eines Antragstellers erfolgt schriftlich ohne Angabe von Gr├╝nden.
3.     Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt, Streichung von der Mitgliederliste durch Ausschluss (┬ž 13). Mit dem Tag des Ausscheidens erl├Âschen alle Mitgliedsrechte. Dagegen bleiben die bis zum Erl├Âschen der Mitgliedschaft entstandenen Verpflichtungen bestehen.
4.     Ein Austritt ist nur zum Ende eines Beitragsjahres m├Âglich. Die Austrittserkl├Ąrung muss bis sp├Ątestens 30. September (Datum des Poststempels) schriftlich an den 1. Vorsitzenden gerichtet werden. Andernfalls setzt sich die Mitgliedschaft einschlie├člich der Verpflichtung zur Beitragszahlung stillschweigend fort. Mitglieder, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, werden von der Mitgliederliste gestrichen. Sie sind aber nicht von der Verpflichtung zur Zahlung r├╝ckst├Ąndiger Beitr├Ąge entbunden.
5.     Den Mitgliedern wird eine Mitgliedschaft im Deutschen Club f├╝r Nordische Hunde e.V. (DCNH) oder dem Siberian Husky Club e.V. (SHC) (Zuchtverb├Ąnde) empfohlen.

┬ž 5   Gesch├Ąftsjahr und Beitr├Ąge
1.     Das Gesch├Ąftsjahr des Vereins beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember eines jeden Jahres. Das Beitragsjahr ist das Gesch├Ąftsjahr.
1.1.     Neueintretende haben neben dem Jahresbeitrag eine Aufnahmegeb├╝hr zu zahlen, deren H├Âhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. F├Ârdermitglieder des Vereins bleiben davon unber├╝hrt.
1.2.     Der Jahresbeitrag wird ebenfalls von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
1.3.     Der Jahresbeitrag f├╝r Jugendliche unter 18 Jahren, sowie Studenten, Sch├╝ler und Auszubildende (auf Nachweis), Ehrenmitglieder und im gleichen Hausstand mit einem Vollmitglied lebende Personen (Familienmitglieder) wird ebenfalls von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
1.4.     Der Beitrag wird am 01.01. eines jeden Jahres f├Ąllig und muss bis sp├Ątestens 01.06. eines jeden Jahres beglichen sein.
2.     Wird der Beitrag nicht bis zum 01.06. eines Jahres beglichen, wird er zus├Ątzlich mit einer Bearbeitungsgeb├╝hr per Postnachname erhoben. Wird die Nachname nicht eingel├Âst, wird das Mitglied als Zahlungsverweigerer von der Mitgliederliste gestrichen. Die Verpflichtung zur Zahlung inklusive der entstandenen Kosten wird dadurch nicht aufgehoben.
3.     Neumitglieder haben mit dem Aufnahmeantrag die Aufnahmegeb├╝hr und deni Beitrag bei der Vereinskasse einzubezahlen.

┬ž 6   Rechte und Pflichten der Mitglieder
1.     Der Verein unterscheidet zwischen folgenden Mitgliedschaften: Voll-, Familien- und Jugendmitgliedschaft, F├Ârder- und Ehrenmitgliedschaft. Anspr├╝che an das Vereinsverm├Âgen k├Ânnen von Mitgliedern nicht gestellt werden.
2.     Die Mitglieder erkennen durch den Beitritt und die Betrittszahlung die Satzung des BWSC an.
3.     Jedes Mitglied (au├čer F├Ârdermitglied) kann f├╝r sich folgende Rechte in Anspruch nehmen:
3.1.     Stimm- und Antragsberechtigung in der Jahreshauptversammlung und der au├čerordentlichen Hauptversammlung des Vereins sofern dem keine satzungsm├Ą├čigen Bestimmungen entgegenstehen.
3.2.     W├Ąhlbarkeit in jedes Amt des BWSC, sofern dem keine satzungsm├Ą├čigen Hinderungsgr├╝nde entgegenstehen und das Mitglied vollj├Ąhrig ist.
3.3.     Anrecht auf Beratung durch den Verein in Fragen des Sports und der Haltung von Schlittenhunden.
3.4.     Anrecht auf Benutzung aller vom Verein geschaffenen Einrichtungen.
3.5.     Anrecht auf Beteiligung an allen vom Verein durchgef├╝hrten Veranstaltungen sofern die von den Vereinsorganen erlassenen Zulassungsvoraussetzungen erf├╝llt sind.
4.     Die Mitglieder sind verpflichtet:
4.1.     Die satzungsm├Ą├čig erlassenen Bestimmungen der Vereinsorgane zu beachten.
4.2.     F├╝r den Rennsport nur Schlittenhunde im allgemeinen und durch entsprechende Papiere eines der F├ęd├ęration Cynologique International (FCI) angeh├Ârenden Vereins als reinrassig anerkannte Schlittenhunde im speziellen zu verwenden,
4.3.     Hundehaltung und Training ernsthaft und redlich unter Beachtung des Tier- und Naturschutzes zu betreiben.
4.4.     Sich bei sportlichen Veranstaltungen sportlich-fair und kameradschaftlich zu verhalten.
4.5.     Die gemeinn├╝tzigen Ziele des Vereins zu f├Ârdern, bei Teilnahme und Anwesenheit an vereinseigenen Veranstaltungen Hilfe zu leisten oder zu stellen.
4.6.     Ihren Zahlungspflichten gegen├╝ber dem Verein p├╝nktlich nachzukommen und Wohnungs├Ąnderungen unverz├╝glich an den 1. Vorsitzenden anzuzeigen.

┬ž 7   Vereinsorgane
1.     Jahreshauptversammlung
2.     Au├čerordentliche Hauptversammlung
3.     Vorstand

┬ž 8   Jahreshauptversammlung
1.     Die Jahreshauptversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
2.     Die Jahreshauptversammlung ist in jedem Jahr bis sp├Ątestens 30. Juni abzuhalten. Die Jahreshauptversammlung wird unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich mindestens vier Wochen vor dem Termin vom Vorstand einberufen.
3.     Die Zust├Ąndigkeit der Jahreshauptversammlung ist wie folgt festgelegt:
3.1.     Entgegennahme der Rechenschaftsberichte des Vorstandes
3.2.     Entgegennahme des Berichtes der Kassenpr├╝fer
3.3.     Entlastung des Vorstandes
3.4.     Wahl des Vorstandes und des Kassenpr├╝fers
3.5.     Beschlussfassung ├╝ber Satzungs├Ąnderungen
3.6.     Beschlussfassung ├╝ber eingereichte Antr├Ąge, sofern diesen keine Satzungsvorschriften entgegenstehen.
3.7.     Wahl der Delegierten zur Jahreshauptversammlung des Verbands Deutscher Schlittenhundesport-Vereine e.V. (VDSV). Die Anzahl der Delegierten richtet sich nach den Bestimmungen des VDSV.
3.8.     Wahl der Delegierten zur Jahreshauptversammlung des Verbandes Schlittenhundesport Baden-W├╝rttemberg e.V. (VSBW). Die Anzahl der Delegierten richtet sich nach den Bestimmungen des VSBW.
4.     Antr├Ąge auf Beschlussfassung durch die Jahreshauptversammlung k├Ânnen vom Vorstand und allen Mitgliedern gestellt werden. Die Antr├Ąge sind schriftlich bis sp├Ątestens 2 Wochen (Datum des Poststempels) vor dem Versammlungstermin dem 1. Vorsitzenden zuzustellen. Nicht fristgerecht eingereichte Antr├Ąge sind nicht zur Beschlussfassung zugelassen.
5.     Beschlussfassungen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag. Satzungs├Ąnderungen bed├╝rfen einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder und m├╝ssen als Tagesordnungspunkt in der Einladung aufgef├╝hrt sein.
6.     ├ťber die in der Jahreshauptversammlung gefassten Beschl├╝sse ist eine Niederschrift zu erstellen. Diese Niederschrift ist vom Protokollant, vom 1. Vorsitzenden und gegebenenfalls vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.

┬ž 9   Au├čerordentliche Hauptversammlung
1.     Die au├čerordentliche Hauptversammlung kann jederzeit vom Vorstand einberufen werden. Der Vorstand ist dazu verpflichtet, wenn mindestens 25 \% der Mitglieder die Einberufung schriftlich mit Begr├╝ndung beantragen. Die au├čerordentlich Hauptversammlung ist bei ordnungsgem├Ą├čer Einberufung stets beschlussf├Ąhig.
2.     Der Termin f├╝r eine au├čerordentliche Hauptversammlung wird vom Vorstand festgesetzt. Die Einladung mit Bekanntgabe der Tagesordnung mu├č sp├Ątestens 2 Wochen vor dem Versammlungstermin den Mitgliedern schriftlich bekanntgegeben werden.
3.     ├ťber die in der Einladung bekanntgegebenen Tagesordnungspunkte hinaus werden Antr├Ąge behandelt, deren Behandlung die Versammlung zul├Ą├čt. ┬ž 8 Abs. 5 gilt entsprechend.

┬ž 10   Der Vorstand
1.     Der Vorstand besteht aus:
1.1.     dem 1. Vorsitzenden
1.2.     dem 2. Vorsitzenden
1.3.     dem Kassierer
1.4.     dem Schriftf├╝hrer
1.5.     dem Sportwart
1.6.     dem Jugendwart
1.7.     dem Tier- und Umweltschutzbeauftragten.
Vorstand gem├Ą├č ┬ž 26 BGB ist der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Kassierer. Der 1. und 2. Vorsitzende sind einzelvertretungsberechtigt.
2.     Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt auf die Dauer von zwei Jahren. Wiederwahl ist statthaft. Auf Antrag wird geheim abgestimmt. Als gew├Ąhlt gilt, wer die relative Mehrheit auf sich vereint.
2.1.     Scheidet ein Vorstandsmitglied im Laufe seiner Amtszeit aus, so mu├č auf der n├Ąchsten Hauptversammlung ein neues Vorstandsmitglied gew├Ąhlt werden, dessen Wahl bis zum Ablauf der Amtszeit des jeweiligen Vorstandes gilt. Bis dahin kann der Vorstand einen Vertreter kommissarisch ernennen.
2.2.     Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes kann ein Vorstandsmitglied durch Beschlu├č der Jahreshauptversammlung seines Amtes enthoben werden (┬ž 27 BGB).
3.     Die Aufgaben des Vorstandes werden durch die Gesch├Ąftsordnung geregelt.
4.     Der Vorstand gibt sich die Gesch├Ąftsordnung selbst.
4.1.     Sitzungen werden vom 1. Vorsitzenden einberufen, die Einladung ist den Vorstandsmitgliedern zwei Wochen vor dem Sitzungstermin schriftlich bekanntzugeben.
4.2.     Der Vorstand ist beschlu├čf├Ąhig, wenn mehr als die H├Ąlfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlu├čfassungen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag.
5.     ├ťber alle Vorstandssitzungen ist ein Protokoll anzufertigen, das vom 1. Vorsitzenden (ggf. dessen Stellvertreter) und vom Protokollant zu unterzeichnen ist.

┬ž 11   Vereinsverm├Âgen, Vereinskasse, Rechnungslegung
1.     Das Vereinsverm├Âgen besteht aus:
1.1.     dem Kassenbestand in der Vereinskasse, eventueller Bank- und Postscheckguthaben, sowie ausstehender Forderungen
1.2.     Sonstigem Vereinsbesitz
2.     F├╝r die F├╝hrung der Vereinskasse ist der Kassierer verantwortlich. Zum Abschlu├č des Gesch├Ąftsjahres hat der Kassierer einen Jahresabschlu├č zu erstellen und einen Kassenbericht zu fertigen, der ├╝ber den Vorstand der Jahreshauptversammlung vorzulegen ist.
3.     Der Vorstand rechnet seine Unkosten mit der Kassenverwaltung ├╝ber eine gesonderte Spesenabrechnung ab. Erstattet werden: Kraftstoffkosten f├╝r Fahrten im Interesse des Vereins, B├╝romaterial, Portokosten usw., die durch Belege nachzuweisen sind.
4.     Mitgliedern, die an der Deutschen Meisterschaft (DM) an den Start gehen und an allen BWSC-Veranstaltungen teilgenommen haben, wird das Startgeld zur DM vom Verein erstattet. Die Form und H├Âhe der Erstattung richtet sich nach Aufwand und liegt im Ermessen des Vorstandes.

┬ž 12   Kassenpr├╝fung und Kassenpr├╝fer
1.     Die Verwaltung der Vereinskasse und die finanzielle Gesch├Ąftsf├╝hrung ist jeweils nach Ablauf des Gesch├Ąftsjahres und vor dem Termin der Jahreshauptversammlung von 2 Kassenpr├╝fern zu pr├╝fen.
2.     Die Kassenpr├╝fer haben hier├╝ber einen Pr├╝fungsbericht zu erstellen, der der Jahreshauptversammlung vorzulegen ist. Dar├╝ber hinaus obliegt es ihnen, in der Jahreshauptversammlung den Antrag auf Entlastung bzw. Nichtentlastung des Kassierers (Kassenf├╝hrung) und des Vorstandes (Gesch├Ąftsf├╝hrung) gem├Ą├č ┬ž 8 Abs. 3.3. zu stellen.
3.     Die Kassenpr├╝fer werden von der Jahreshauptversammlung f├╝r eine Amtszeit von jeweils zwei Jahren gew├Ąhlt. Sie d├╝rfen nicht dem Vorstand angeh├Âren. Die Kassenpr├╝fer scheiden nach Ablauf ihrer Amtszeit nicht gleichzeitig aus, sondern stets ein ├╝ber das andere Jahr. F├╝r den Ausgeschiedenen wird von der Jahreshauptversammlung ein neuer Kassenpr├╝fer auf zwei Jahre gew├Ąhlt.

┬ž 13   Vereinsstrafen
1.     Der Verein hat das Recht, gegen Mitglieder Ma├čnahmen zu ergreifen und Vereinsstrafen zu verh├Ąngen, wenn von diesen die gemeinn├╝tzigen Ziele des Vereines mi├čachtet werden oder gegen die Satzung bzw. gegen die von den Vereinsorganen erlassenen Bestimmungen und Anordnungen versto├čen wird.
2.     Vereinsstrafen sind:
2.1.     Verwarnung
2.2.     Verweis unter Androhung eines Antrages auf Ausschlu├č
2.3.     Verbot der Teilnahme an Veranstaltungen des BWSC bis zu zw├Âlf Monaten
2.4.     Ausschlu├č aus dem Verein.
3.     F├╝r die Behandlung und Verh├Ąngung von Vereinsstrafen ist der Vorstand zust├Ąndig.
4.     Folgende Gr├╝nde k├Ânnen zu einem Ausschlu├čverfahren f├╝hren:
4.1.     Sch├Ądigung des Ansehens und der Ziele des BWSC und dessen Dachverband
4.2.     Schwerwiegende Verst├Â├če gegen die Satzung sowie gegen Bestimmungen und Anordnungen der Vereinsorgane.
4.3.     Beleidigung von Mitgliedern und von den in Vereinsorganen ehrenamtlich t├Ątigen Amtstr├Ągern sowie bei ungeb├╝hrlichem und dem Kameradschaftsgeist zuwiderlaufendem Benehmen auf Veranstaltungen des Vereins und Rennveranstaltungen anderer befreundeter Vereine oder Verb├Ąnde.
4.4.     Verst├Â├če gegen das Tier- oder Naturschutzgesetz.
5.     Verfahrensvorschriften:
5.1.     Bei Er├Âffnung eines Verfahrens sind dem Beschuldigten die Vorw├╝rfe schriftlich bekanntzugeben. Dabei ist er aufzufordern, sich innerhalb 3 Wochen nach Empfang der Aufforderung zu den Beschuldigungen unter Beif├╝gung eventueller entlastender Beweismittel zu ├Ąu├čern. Bei Nichteinhaltung der Dreiwochenfrist wird das Verfahren fortgesetzt, wobei der Beschuldigte auf sein Recht der Verteidigung verzichtet.
5.2.     Alle Verfahren sind nicht├Âffentlich und k├Ânnen m├╝ndlich oder schriftlich durchgef├╝hrt werden. (Aus Kostengr├╝nden sollen Verfahren schriftlich durchgef├╝hrt werden.)
5.3.     Die Entscheidung ├╝ber die Verh├Ąngung von Vereinsstrafen werden vom Vorstand mit einfacher Mehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. ├ťber alle Verhandlungen sind Sitzungsprotokolle zu f├╝hren. Dem Beschuldigten ist ein schriftlicher Bescheid zu senden, der die Vereinsstrafe und die ma├čgeblichen Gr├╝nde f├╝r ihre Verh├Ąngung enthalten muss.
5.4.     Gegen verh├Ąngte Vereinsstrafen ist ein Rechtsmittel nicht gegeben.

┬ž 14   Satzungs├Ąnderungen

Satzungs├Ąnderungen k├Ânnen von der Jahreshauptversammlung oder einer au├čerordentlichen Hauptversammlung mit Dreiviertelmehrheit aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder -- nach fristgerecht eingereichtem Antrag und Ver├Âffentlichung als Tagesordnungspunkt -- beschlossen werden.
┬ž 15   Aufl├Âsung des Vereins

Die Aufl├Âsung des Vereins kann nur von der Jahreshauptversammlung oder einer au├čerordentlichen Hauptversammlung mit Dreiviertelmehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Zu diesem Zweck hat der Vorstand alle Mitglieder schriftlich drei Monate vor dem Versammlungstermin einzuladen. Bei Aufl├Âsung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes f├Ąllt das Verm├Âgen einer gemeinn├╝tzigen Einrichtung zu, die es unmittelbar und ausschlie├člich f├╝r gemeinn├╝tzige Zwecke zu verwenden hat.
┬ž 16   Ausnahmebestimmungen
1.     Das erste Gesch├Ąftsjahr beginnt mit dem 17.04.1988 und endet am 31.12.1988.
2.     In der Gr├╝ndungsversammlung m├╝ssen folgende Vorstands├Ąmter besetzt werden:
1. Vorsitzender, 2. Vorsitzender, Kassierer, Schriftf├╝hrer, Sport- und Jugendwart.